Haushaltsführungsschaden

nach einem Behandlungsfehler

Kann der Patient wegen einer fehlerhaften Behandlung seinen Haushalt nicht bzw. nur eingeschränkt führen, steht ihm ein entsprechender Schadensersatz zu.

 

Zu den relevanten Haushaltstätigkeiten zählen unter amderem

 

  • Reinigungsarbeiten
  • Planung und Organisation des Haushalts
  • Einkaufen
  • Essenszubereitung und Küchenarbeit
  • Wäsche waschen und bügeln
  • Betreuung der Kinder
  • Pflege des Gartens
  • Versorgung von Haustieren
  •  

Die Höhe des Haushaltsführungsschadens nach einem Behandlungsfehler hängt von

 

  • dem Grad der verletzungsbedingten Einschränkung des geschädigten Patienten,
  • der Größe des Haushalts,
  • der Ausstattung des Haushalts,
  • Vorhandensein und Größe eines Gartens,
  • der Anzahl der Personen im Haushalt,
  • der Anzahl zu betreuender Kinder o. Angehöriger im Haushalt,
  • der Erwerbstätigkeit des Patienten,
  • der Dauer eines stationären Krankenhausaufenthalts des Patienten

 

und weiteren individuellen Faktoren ab.

 Der Haushaltsführungsschaden nach einem Behandlungsfehler ist zu erstatten, unabhängig davon, ob der PAtient den Haushalt trotz Verletzung weiter allein führt, kostenlos von Verwandten oder Freunden im Haushalt unterstützt wird oder eine gar Haushaltshilfe beschäftigt.

 

Die Durchsetzung eines Haushaltsführungsschadens nach einem Behandlungsfehler ist überaus umfassend und erfordern daher eine gewisse fachliche und juristische Kompetenz sowie Erfahrung auf dem Gebiet der Personenschadensregulierung.

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Urteile zur Azthaftung

Basisdiagnostik unterlassen – grober Behandlungsfehler

OLG Celle, Urteil vom 09.04.2019  – 1 U 66/18 – Unterlässt der behandelnde Arzt eine notwendige Basisdiagnostik, stellt dies durchaus einen groben Behandlungsfehler…

OLG Hamm, Urt. v. 03.09.2013 – 26 U 85/12 – Schmerzensgeld

Leitsatz: Vor der Durchführung einer Koloskopie ist der Patient auch über die selten auftretende Darmperforation konkret aufzuklären. (amtlicher Leitsatz) Der…

OLG Oldenburg, Urt. v. 12.11.1996 – 5 U 60/96 – 15.000 DM Schmerzensgeld

Leitsatz: Eine Klinik ist nicht gehalten, alle denkbaren Hüftgelenkimplantate (hier: Keramik-Titan-Prothese) in jeder Größe vorzuhalten. Legt ein Patient erkennbaren Wert…

OLG Frankfurt am Main, Urt. v. 19.10.1990 – 22 U 260/87 – Schmerzensgeld nach Behandlungsfehler

Orientierungssatz: 20.000 DM Schmerzensgeld sind angemessen für Brustquetschung mit Fraktur der 8. und 9. Rippe, Kniegelenkprellung rechts, ein stumpfes Bauchtrauma…

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