Vermehrten Bedürfnisse

nach Arzthaftung

Hat der geschädigte Patient aufgrund der erlittenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen entsprechende Aufwendungen, die regelmäßig entstehen, spricht man von sogenannten „vermehrten Bedürfnissen“. Diese sind grundsätzlich vom Arzt oder dem Klinikum zu ersetzen.

 

BEHANDLUNGSKOSTEN

Zu den vermehrten Bedürfnisse zählen auch sämtliche Behandlungskosten.

 

Der Arzt bzw. das Klinikum hat dem geschädigten Patienten grundsätzlich auch sämtliche Kosten zu erstatten, die im Rahmen der arzthaftungsbedingten Folgebehandlung entstehen.

 

Hierzu zählen beispielhaft

  • die Kosten der Behandlung,
  • die Kosten von Physiotherapie, Massagen, Krankengymnastik, Ergotherapie
  • etwaige Zuzahlungen für Medikamente und Verbandmittel
  • Zuzahlungen
  • Fahrtkosten
  • Kosten für notwendige kosmetische Operationen
  • Kosten der Besuche naher Angehöriger (Ehepartner, Kinder, etc.)
  • sämtliche Nebenkosten der stationären Behandlung

 

 Darüber hinaus können dem geschädigten Patienten noch folgende Ansprüche im Rahmen der vermehrten Bedürfnisse zustehen:

  • behindertengerechtes Fahrzeug
  • barrierefreies Wohnen spezielle Diäten
  • Haushaltshilfe
  • Mittel zur Körperpflege
  • Kuren
  • orthopädische Hilfsmittel
  • Pflegekosten  

 

Die Regulierung von „vermehrten Bedürfnissen“ nach einem Behandlungsfehler ist überaus komplex bedarf daher einer gewissen juristischen Kompetenz sowie Erfahrung im Bereich des Medizinrechts.

Sie möchten Behandlungskosten und weitere vermehrten Bedürfnisse nach einem Behandlungsfehler geltend machen?

Treten Sie mit uns in Kontakt. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Kontakt über ein erweitertes Kontaktformular

Wir rufen Sie zu einem bestimmten Termin zurück

Kontakt über ein einfaches Kontaktformular

Bürozeiten

Mo -Do

9:00 - 17:00

Fr

9:00 - 15:00

Telefonnummern

Tel: 0345 213 88 575
Fax: 0345 20 23 235

aktuelle Urteile zur Arzthaftung

LG Bremen, Urt. v. 13.05.2013 – 7 O 1759/12

  “Frustrierte Aufwendungen”, d.h. bereits verauslagte Kosten für einen wegen einer Körperverletzung nicht antretbaren Urlaub, sind nicht als materieller Schaden…

KG Berlin, Urteil vom 15.10.1993, Az.: 9 U 1668/91

  Bei einer Zwillingschwangerschaft sollte eine Frühgeburtlichkeit unbedingt vermieden, ein höheres Gestationsalter bzw. Geburtsgewicht angestrebt und die durchschnittliche Tragezeit um…

OLG Düsseldorf, Urteil vom 07.07.2011, Az.: 8 U 2/10

Wird eine Schulterdystokie diagnostiziert, dann sind schulmäßig einige Handgriffe wie das Manöver nach McRoberts, der suprasymphysäre Druck, der Versuch von…

AG Norderstedt, Urt. v. 19.06.1986 – 42 C 575/85 – 500 DM Schmerzensgeld für 3 Wochen andauernde Magen- und Rückenschmerzen

Für über 3 Wochen andauernde Magen- und Rückenschmerzen ist bei einer Arbeitsunfähigkeit von 100 Prozent für 16 Tage und abklingende…

Kontakt Infos

  • Rechtsanwalt Frank Sandhop
    Triftstrasse 26/27
    06114 Halle (Saale)
  • +49 345 213 88 575

  • info@personenschaden360.de
    kontakt@personenschaden360.de

Bürozeiten

Emailkontakt 24/7

Mo – Do: 9 -17 Uhr
Freitag: 9 -15 Uhr

Samstag: Nach Vereinbarung

Sonntag: geschlossen

Treten Sie mit uns in Kontakt

Füllen Sie dieses Formular bitte aus! Wir melden uns bei Ihnen.

Copyright 2019 ©
Alle Rechte vorbehalten
Design Winterbergpromotion
technische Umsetzung CND-BLK